Den Wald von morgen pflanzen
Sturm und Borkenkäfer haben in den Fichtenwäldern des Rothaargebirges große Lücken gerissen. Daraus ist die größte forstliche Aufgabe seit Generationen geworden – und zugleich die Grundlage unserer Klimazertifikate.
147.354 Bäume seit 2019
In vier Pflanzkampagnen sind seit 2019 147.354 Pflanzen auf 65 Hektar in den Boden gekommen – im Schnitt gut 2.267 Bäume je Hektar. Allein im Frühjahr 2023 waren es 88.244 Pflanzen.
| Kampagne | Pflanzen |
|---|---|
| Frühjahr 2019 | 23.100 |
| Frühjahr 2020 | 31.010 |
| Auerhahnbalz 2021 | 5.000 |
| Frühjahr 2023 | 88.244 |
| Summe | 147.354 |
Davon zertifiziert
Ein Teil der Wiederbewaldung ist so weit dokumentiert, dass er nach dem Wald-Klimastandard zertifiziert werden konnte – geprüft von der TÜV NORD CERT GmbH. Gepflanzt wurde in gemischten Beständen mit bis zu neun Baumarten: Buche, Douglasie, Fichte, Europäische Lärche, Traubeneiche, Sandbirke, Roterle, Bergahorn und Japanische Lärche. Auf den nassen Moorstandorten kommen Moorbirke, Roterle und Weide dazu.
Wie wir pflanzen
- Standortgerecht statt Reinbestand. Die Baumartenwahl folgt dem Standort – auf Pseudogley-Braunerden anders als im Niedermoor.
- Naturverjüngung zuerst. Wo sie vorhanden und geeignet ist, ist sie die günstigste und oft beste Verjüngung; gepflanzt wird ergänzend.
- Pflanzverband 2 × 2 m in den Kulturen, 4 × 4 m auf den Moorstandorten.
- Herkunftsgesichertes Pflanzgut – im Zertifizierungsaudit über die genetische Herkunftsnummer nachgewiesen.
- Bodenschonung. Auf empfindlichen Standorten wird mit Seilzug gearbeitet und die Fläche nicht befahren.
- Verbissschutz und angepasste Jagd. Ohne das gelingt keine Mischung – deshalb gehören Aufforstung und Jagd bei uns zusammen.
Zeithorizont
Waldbau rechnet nicht in Quartalen. Was heute gepflanzt wird, erntet die übernächste Generation. Entsprechend fallen die Entscheidungen: auf Risikostreuung, auf Mischung, auf Bestände, die auch dann noch stehen, wenn sich das Klima weiter verschiebt.
Gut zu wissen
Wie viele Bäume wurden gepflanzt?
Seit 2019 147.354 Pflanzen auf 65 Hektar in vier Kampagnen – im Schnitt gut 2.267 Bäume je Hektar.
Sind die Aufforstungen zertifiziert?
Ein Teil der Flächen ist nach dem Wald-Klimastandard zertifiziert, geprüft von der TÜV NORD CERT GmbH. Einzelheiten nennen wir auf Anfrage.
Welche Baumarten werden gepflanzt?
Buche, Traubeneiche, Douglasie, Europäische und Japanische Lärche, Bergahorn, Sandbirke, Roterle und Fichte – auf den Moorstandorten Moorbirke, Roterle und Weide.
Hängt die Aufforstung mit den CO₂-Zertifikaten zusammen?
Ja. Genau diese Pflanzungen sind die Grundlage der beiden zertifizierten Klimaprojekte – die zusätzliche Kohlenstoffbindung gegenüber dem Referenzszenario wird als Klimaleistung ausgegeben.
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Mehr erfahrenSprechen Sie uns an
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Allgemein
Ökopunkte
CO₂-Zertifikate
Lage
Am Fuchsrain 1
57339 Erndtebrück
Kreis Siegen-Wittgenstein
Beförsterung
Der Betrieb wird auf Grundlage eines Beförsterungsvertrags vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen betreut. Die zuständigen Revierförster:
- Klaus-Uwe Daum
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